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Die Umsetzung von Wissen in zunehmend
qualifizierte Wertschöpfungsprozesse
entscheidet über den künftigen Wohlstand
einer Region. Unter dieser Voraussetzung ist
es obligat, ein regionales Wissens- und
Bildungsmanagement zu strukturieren, fordert
Prof. Dr. Wolfgang George (Gießen). Er hat
in einer Aufsatzsammlung das
Grundlagenwissen zum Thema und einschlägige
Best-Practice-Beispiele zusammengestellt.
Ökonomie, Ökologie und Lebensqualität stehen
in Win-Win-Beziehungen zueinander.
"In allen modernen Ökonomieen wird
Wissensmanagement als Standortmerkmal
erkannt. Wissensmanagement erhöht durch
sektoren- und bereichsübergreifende Nutzung
die regionalen Potenziale. Durch die
interkommunale Kooperation - im Sinne einer
´regional governance´- entsteht eine über
die einzelne Unternehmung hinausreichende
Wertschöpfungsmöglichkeit. Besonders wichtig
für eine bestmögliche Positionierung sind
dabei Aspekte der interkommunalen
Kooperation, wie etwa das gemeinsame Wissen
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über verfügbare Ressourcen und Potentiale einer
Region
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die Identifizierung der jeweiligen regionalen
Schwerpunkte
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ein ressortübergreifender Einsatz der Mittel sowie
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eine klare Umsetzungsorientierung
Besonders wichtig sind der Erfahrungsaustausch und
Transfer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und
´aufgeklärtem Bürgertum´. Gerade die
Unterschiedlichkeit in Werten, Motiven, Regeln und
Techniken ist offensichtlich die Grundlage für neu
generierte, innovative Lösungen," schreiben George
und Kollegen.
"Regionale Gebiete entwickeln sich zu dynamischen
Akteuren und können zu Clustern mutieren, innerhalb
derer wesentliche Antriebskräfte regionaler
Entwicklung gesehen werden. Wer sich einmal
entschieden auf diesen Weg gemacht hat, erwirbt
gegenüber passiven Regionen einen Vorsprung ..."
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