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Etwa 15% der chirurgischen Patienten sind
mangelernährt. Diese Gruppe erleidet häufig
Herzrhythmus-Störungen, myokardiale
Ischämien und Anastomoseinsuffizienzen,
berichten Dr. Peter Rittler und Prof. Dr.
Karl-Walter Jauch (München).
Sie sehen darin einen Beleg dafür, "dass
dieses Risikokollektiv vermehrt
komplikationsgefährdet ist und über deutlich
eingeschränkte reparative Modalitäten
verfügt." Die kompromittierte Wundheilung
und "maximale Komplikationen der
Anastomoseleckage" sind in diesem Kontext zu
sehen.
Noch dramatischer entwickeln sich bei
Mangelernährten dank einer kompromittierten
Immunlage die häufigeren und massiveren
"Infektionen, wie pulmonale Infekte,
Septikämien, und septischer Schock."
Hier liegen nach Ansicht der Chirurgen die
Hauptursachen für deutlich verlängerte
Liegezeiten mangelernährter Patienten. Eine
entsprechende supportive
ernährungsmedizinische Therapie ist nach
Auffassung der Chirurgen in der Lage, den
Immunstatus zu verbessern und die
Liegezeiten zu verkürzen.
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