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Drogenkonsum und psychosoziale Probleme
beeinflussen einander gegenseitig in
zirkulärer Weise: Die wiederholte Einnahme
von Suchtmitteln induziert körperliche und
psychosoziale Störungen, die ihrerseits die
Drogenabhängigkeit verstärken. Einen Ausweg
aus dem "Teufelskreis" bietet die
Substitutionstherapie inclusive
psychosozialer Behandlung. Heinrich Küfner
und Monika Ridinger liefern in einem
Therapiemanual ein ausgereiftes Konzept
inclusive ausführlicher Checklisten für
semistrukturierte Therapiesitzungen.
In Deutschland ist eine
Substitutionsbehandlung als Kassenleistung
nur dann zulässig, wenn eine psychosoziale
Begleitung sichergestellt wird. Ergebnisse
verschiedener Studien zeigen, dass nur ein
relativ kleiner Teil der Klienten über einen
längeren Zeitraum in regelmäßiger
psychosozialer Therapie bleibt. Umfang und
Qualität dieser Behandlung sind äußerst
unterschiedlich - und oft mangelhaft. Daraus
resultieren häufig vermeidbare
therapeutische Misserfolge.
Das Therapiemanual konkretisiert als
Kernaufgaben der psychosozialen Behandlung
v.a.:
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Zielklärung und Motivation
-
Selbstmanagement des Drogenkonsums
-
Klärung der sozialen Situation
-
Stärkung psychischer und sozialer Kompetenzen
-
Klärung der sozialen Beziehungen
Der breite Ansatz des Konzeptes - psychosoziale
Beratung, Psychotherapie, Soziotherapie - bietet
reichhaltige Ansätze für eine individuelle
Anpassung. "Dabei handelt es sich einerseits um
bewährte kognitiv-verhaltenstherapeutische Methoden,
die an die Situation der Substituierten angepasst
wurden; andererseits zeichnet sich der Ansatz durch
eine konsequente Ressourcen- und Lösungsorientierung
in allen therapeutischen Situationen aus."
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