| Psychoanalyse Texte zur Sozialforschung Herausgegeben von Oliver Decker |
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7. Jahrgang - Heft 13 - Dezember 2003 |
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Das Phantasma der zweiten Haut – Ein Beitrag zur
Theorie der Perversion Zusammenfassung: Auf dem Hintergrund einer ausführlichen Falldarstellung eines jungen Mannes mit fetischistischen Tendenzen wird eine Theorie der Perversion erarbeitet, in der die perverse Handlung, als "Neorealität", eine defizitäre Ich-Entwicklung kompensiert. Das Symptom des Wäsche-Fetischismus kann symbolisch als eine "zweite Haut", parallel zu Anzieu´s Konzeptualisierung des Haut-Ich, verstanden werden. Gleichzeitig erscheint das Unwandelbare der perversen Fixierung als dem Register des Réel im Sinne von Lacan zugehörig, Resultat einer Entwicklungshemmung der Symbolisierungsfähigkeit. Schlüsselwörter: Perversion, Fetischismus,
Haut-Ich, Signifikand PD Dr. Burkhard Brosig burkhard.brosig@psycho.med.uni-giessen.de |
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| Pabst
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