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"Psychische
Realität", Unbewusstes und Sprache
Versuch einer konzeptuellen Klärung
Siegfried Zepf, Judith Zepf, Sebastian
Hartmann
Zusammenfassung
Die Autoren untersuchen den Zusammenhang von psychischer Realität,
Unbewusstem und Sprache. Sie kommen zum Schluss, dass sich psychische
Realität auf Vorstellungen bezieht, die unbewusst werden und die dadurch
für das Subjekt einen "Realitätswert" bekommen. Diese
unbewusst gewordenen Vorstellungen existieren in den Extensionen unter den
Intensionen falscher, in den lebensgeschichtlich nicht zugehörigen
Begriffen und erscheinen so in mystifizierter Form in Gestalt von
Ersatzbildungen wieder im Bewusstsein. Ersatzbildungen erweisen sich damit
als das Scharnier, in dem sich die innere, psychische Realität und die
äußere, materielle Realität in Bildung ihres subjektiven Erlebens
verbinden.
Schlüsselwörter: psychische Realität,
Unbewusstes, Sprache
Prof. Dr. Siegfried Zepf
Dr. Sebastian Hartmann
Institut für Psychoanalyse, Psychotherapie und
Psychosomatische Medizin
Universitätskliniken
D-66421 Homburg/Saar |