| Psychoanalyse Texte zur Sozialforschung Herausgegeben von Oliver Decker und Ada Borkenhagen |
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5. Jahrgang - Heft 9 - Dezember 2001 |
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Die Anwendung der
psychoanalytischen Methode in der Sozialforschung Hans-Joachim Busch Zusammenfassung. Im zweiten Teil dieser Arbeit werden Ansätze psychoanalytischer Sozialforschung, die sich in direkter Interaktion mit den erforschten Individuen und Gruppen ins soziale und ethnische Feld begeben, vorgestellt. Dabei treten sehr unterschiedliche Zugänge zu Tage, was die Behandlung von Interview-Protokollen, Übertragung und Gegenübertragung, das Verhältnis von Soziologie und Psychoanalyse und die Verbindung zur therapeutischen Arbeit angeht. Der Darlegung diesbezüglicher Differenzen und Gemeinsamkeiten folgt eine Bilanz, die die Vor- und Nachteile der einzelnen, im ersten und zweiten Teil erörterten, Konzepte abwägt und noch ungelöste Fragen psychoanalytischer Sozialforschung herausarbeitet. Hierzu wird auch die seitens der objektiven Hermeneutik U. Oevermanns erhobene Kritik auf ihre Stichhaltigkeit hin geprüft. Psychoanalytische Sozialforschung hat – diese Lehre wird gezogen – dann eine Zukunft, wenn sie sich deutlich und durchdacht von psychoanalytischen Therapieformen absetzt und den Geltungsbereich sowie die Reichweite ihrer Erkenntnis selbstkritisch und realistisch bestimmt. Schlüsselwörter: Psychoanalytische
Sozialforschung, tiefenhermeneutische Kulturanalyse,
Gruppendiskussionsverfahren, szenisches Interview, "Züricher
Modell", Verfahren getrennter soziologischer und psychoanalytischer
Interviews, Ethnopsychoanalyse, Ethnoanalyse,
halbstrukturiertes-leitfadenorientiertes Tiefeninterview, objektive
Hermeneutik, Gruppenanalyse, indirekte Sozialforschung, direkte
Sozialforschung, Gegenübertragung, gesellschaftliches Unbewusstes,
Supervision, psychoanalytische Professionalität PD Dr. Hans-Joachim Busch |
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| Pabst
Science Publishers Lengerich, Berlin, Riga, Rom, Wien, Zagreb |
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