13. Jahrgang - Heft 49 - März 2000 Rückgang von Belastungen
bei den Eltern während einer stationären Familienrehabilitation Kurzfassung Der Prä-Post-Vergleich erbrachte im Gesamt-Reha-Status, der Summe aus allen IRES-Skalen, für die Gesamtgruppe eine hochsignifikante (p< 0.01; Effektstärke=0.78) mittlere Skalenerhöhung vom Aufnahme- zum Entlasstermin, die als Verbesserung der Befindlichkeit zu werten ist. Diese global gemessene Verbesserung geht vor allem auf die hochsignifikanten Skalenveränderungen in den Einzelbereichen „Psychische Belastung“ (Effektstärke=0,83) und „Schmerzen/Symptome“ (Effektstärke=0,73) zurück. Die starken Effekte - im Vergleich zu anderen Untersuchungen mit dem selben Instrument - können als erster Hinweis gewertet werden, dass der Einbezug der Familie bei den Erwachsenen einen zusätzlichen Nutzen hinsichtlich des Erreichens individueller Rehabilitationserfolge im psychosomatischen Bereich bringt. Schlüsselwörter: stationäre Familienrehabilitation, biopsychosoziales Behandlungskonzept, Rehabilitations-Status, Behandlungserfolg
Heino Schäfer,
Dipl.-Psych.
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