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A. Klüber
Psychologische Gutachten für das Familiengericht
Eine empirische Untersuchung über
Nachvollziehbarkeit
und Verständlichkeit des diagnostischen
Prozesses sowie ausgewählte Aspekte des Kindeswohls
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Zur Vorbereitung gerichtlicher Entscheidungen können in der forensischen Psychologie psychologische Gutachten in Auftrag gegeben werden. Im Familienrecht geht es dabei in der Regel um strittige Fragen zur elterlichen Sorge und zum persönlichen Umgang nach Trennung und Scheidung. Das diagnostische Vorgehen des psychologischen Sachverständigen kann dabei mehr oder weniger gut dazu beitragen, die Funktion der Entscheidungshilfe für die Richter zu erfüllen und einen Beitrag zur Befriedung der streitenden Parteien zu leisten. Von empirischer Seite liegt bisher nur wenig Material dazu vor, welche Stärken und Schwächen psychologische Gutachten haben. Die vorliegende Arbeit und die im Rahmen des gleichen Projektes erstellte Untersuchung von Terlinden-Arzt bietet sowohl Psychologen als auch Juristen und beteiligten Eltern anhand eines explorativen und deskriptiven Ansatzes eine empirische Grundlage zu der Diskussion über die Qualität psychologischer Gutachten im Familienrecht. Anhand der behandelten Schwerpunkte wird in dieser Arbeit und in der ergänzenden Untersuchung von Terlinden-Arzt erläutert, wie sich Fehler bei der Planung, Durchführung und Auswertung des Begutachtungsprozesses vermeiden lassen und wie sich dies auf die Darstellung im psychologischen Gutachten auswirkt. Zwar gibt es keine Garantie für die "richtige" Empfehlung, gleichwohl können Aussagen über die Rationalität der diagnostischen Entscheidungsfindung getroffen und bessere Voraussetzungen für die Akzeptanz von Entscheidungen geschaffen werden. - vergriffen - 1998, 228 Seiten, ISBN 3-933151-48-1, Preis:15,- Euro
Pabst Science Publishers |
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