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Marcus Ising
Prädiktion impulsiven Verhaltens unter
Aktivierungs-
und Hemmungsbedingungen
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Mit dieser empirischen Arbeit werden zwei zentrale Probleme der Impulsivitätsforschung angesprochen: die mangelnde Vorhersagbarkeit impulsiven Verhaltens sowie die Suche nach adäquaten Prädiktionsmethoden für Verhalten. Zum einen wurde gezeigt, daß der Wechsel der Betrachtungsperspektive impulsiven Verhaltens weg von der situationsinvarianten Betrachtung hin zur Betrachtung dessen experimenteller Beeinflußbarkeit (Adaptivität) unter Aktivierungs- und Hemmungsbedingungen mit einer ausgeprägten Verbesserung der Vorhersagbarkeit einher ging. Als Prädiktoren zur Vorhersage der Adaptivität impulsiven Verhaltens trugen Verhaltensindikatoren, Indikatoren der selbstberichteten Persönlichkeit sowie Indikatoren der Intensitätsabhängigkeit akustisch evozierter Potentiale im EEG bei. Zum anderen konnte gezeigt werden, daß insbesondere für die Vorhersage von Verhalten nicht-parametrische konfigurale Prädiktionsmethoden sich bewähren. Auf Basis eines komplexen log-linearen Modells konnte ein optimales Prädiktionsmodell zur Vorhersage der Adaptivität impulsiven Verhaltens ermittelt werden, das sich durch eine hervorragende empirische Passung sowie gute bis sehr gute prädiktive Werte auszeichnete. Nach einer Einleitung zu impulsivem Verhalten als Forschungsgegenstand sowie einer Einführung zum theoretischen und methodischen Hintergrund dieser Arbeit werden zwei experimentelle Untersuchungen dargestellt und in Hinblick auf die zugrundeliegenden Fragestellungen, den aktuellen Forschungsstand sowie weitere Forschungsperspektiven diskutiert.
1999, 212 Seiten, ISBN 3-934252-03-6, Preis:20,- Euro
Pabst Science Publishers |
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