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3. Ausgabe 1998 |
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Volumenersatz und Hämodilution H. Harke, P. Gretenkort, I. Markgraf, L. Hofstetter, S. Rahman Die intraoperative Volumenwirkung und Verweildauer kristalloider und kolloidaler Lösungen wurden in einer prospektiv randomisierten Studie bei 100 Hysterektomiepatientinnen nach Infusion von jeweils 1.000 ml anhand von Hämatokritveränderungen bestimmt. Es zeigte sich, daß mit Ausnahme kristalloider Lösungen bzw. 3 %iger Gelatine alle höher konzentrierten Kolloide einen signifikanten Volumeneffekt induzierten. Insgesamt korrelierten Volumeneffekt und Verweildauer zur Höhe der Kolloidkonzentration. So erreichten die 10 %ige Dextran- und HAES 200/0,5-Lösung den größten Volumeneffekt und die längste Verweildauer. Allerdings war dieser Vorteil mit einer kolloidspezifischen Hemmung der thrombozytären und plasmatischen Gerinnung vergesellschaftet (p < 0,05). Demgegenüber war dieser Effekt bei den 3 - 6 %igen kolloidalen Lösungen nicht nachweisbar. Dilutionsbedingte Einflüsse konnten grundsätzlich ausgeschlossen werden. Diese Aussage fußte auf der Erkenntnis, daß das Ausmaß des Volumeneffektes bzw. der Verdünnung nach 5 %iger PPL jenem der Kolloide entsprach und sich andererseits zwischen dem PPL-Kollektiv und der Elektrolytkontrollgruppe keinerlei gerinnungsphysiologische Unterschiede ergaben. Schlüsselwörter: Volumensubstitution, Kolloid, Hämatokrit
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