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3. Ausgabe 1996 |
Minimal invasive Chirurgie - nichtinvasives Monitoring von Herzminutenvolumen und ST-Strecken
W. Schregel, H. Höer, A. David
Minimal-invasive Chirurgie (MIC) kann zu Veränderungen des Herzminutenvolumens (HMV) und zu kardialen Ischämien führen, was aus den üblichen Parametern Blutdruck (MAP) und Herzfrequenz (HF) nicht ablesbar ist. In dieser Untersuchung sollte der Einfluß von MIC auf ST-Strecken und nichtinvasiv mittels ösophagealer Dopplersonde gemessenes HMV überprüft werden.
Nach Information und Zustimmung wurden 16 Patient(inn)en (ASA I and II) in standardisierter Anästhesie während MIC untersucht. Zu den vier Meßzeitpunkten vor OP-Beginn (I), nach CO2-Insufflation (II), eine (III) sowie fünf Minuten nach Troikarinsertion unter 20o Kopftieflage (IV) wurden HF, MAP, ST-Stecken und Doppler-HMV bestimmt. Berechnet wurden Mittelwert +/- SD, Signifikanzprüfung (p < 0,05) mit paarweisen t-Tests.
HF und ST-Strecken veränderten sich nicht signifikant; unter MIC stieg MAP von 80,4 +/- 10,3 (I) auf 103 +/- 17,3 mm Hg (III). HMV zeigte einen Abfall von 4,08 +/- 0,96 l/min (I) auf 3,01 +/- 0,82 l/min (IV). Eine Patientin (x in Abb. 2) erlitt bei III eine 10 bis 15 Sekunden dauernde Asystolie, die ohne Folgen blieb.Der klinische Stellenwert des ST-Strecken-Monitorings ist vorerst unklar; die nichtinvasive Doppler-HMV-Messung kann die hämodynamischen Effekte von MIC verdeutlichen.
Keywords
Minimal-invasive Chirurgie, Herzminutenvolumen, ST-Strecken
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