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3. Ausgabe 1996 |
Therapie mit Heparin oder Streptokinase bei Herzinfarkt-Patienten - eine vergleichende Analyse
R. Thiele, K. Loth, L. Kirchner, R. Pfeifer, J. Pleißner, I. Madzgalla, S. Müller
Bei Patienten mit einem akuten Herzinfarkt kamen entweder Streptokinase (innerhalb der 6-12-Stundengrenze) oder Heparin (meist nach der 12-Stundengrenze oder bei Kontraindikation zur Thrombolysetherapie) zum Einsatz.
Streptokinase wurde in zwei verschiedenen Dosierungen 750.000 IE (70 Patienten) oder 1,5 Mio. IE (30 Patienten) und zwei verschiedenen Applikationszeiten (20 oder 60 Minuten) eingesetzt.
Bezüglich der Herzinfarktkomplikationen (Hospitalsterblichkeit, Linksherzinsuffizienz, kardiogener Schock, Reinfarkt) bestanden weder signifikante Unterschiede in den verschiedenen Streptokinasedosis-Gruppen noch zu der Therapiegruppe mit Heparin.
Keywords
Herzinfarkt, Thrombolyse, Heparin, Streptokinase
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