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3. Ausgabe 1996 |
Anwendung des modifizierten Cleveland Score in einer herzchirurgischen Klinik
M. Kondruweit, M. Deng, N. Roeder, D. Middelberg, D. Hammel, H. H. Scheld
Hintergründe und Methode: Um eine modifizierte Form des an der Cleveland Clinic entwickelten Risikoscores für koronarchirurgische Eingriffe einzuführen, werteten wir retrospektiv nach diesem Score die Daten von 555 Patienten aus, die sich zwischen Januar und Oktober 1994 einer Bypassoperation an unserer Kinik unterzogen hatten.
Ergebnisse: Patienten mit einem Score von 0-4 hatten eine perioperative (30-Tage) Letalität von unter 2%, während Patienten mit einem Score von 5-9 und über 10 eine perioperative Letalitätswahrscheinlichkeit von 3 bzw 13% aufwiesen.
Schlußfolgerung: Der modifizierte Cleveland Clinic Score kann einerseits für eine individuelle perioperative Risikoabschätzung eingesetzt werden. Andereseits könnte er einen Qualitätsvergleich zwischen den herzchirurgischen Zentern ermöglichen, der das jeweilige Patientenrisikoprofil der Kliniken einbezieht.
Keywords
Risikoabschätzung, Letalitätsrisiko, Qualitätssicherung
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