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| Modernes
Schockraum-Management: das Schwabinger-Modell J. Scherer, J. Miksch, P. Rupp, E. Höcherl Erste Beurteilung Die innerklinische Umsetzung des neuen
Schockraum-Managements seit Oktober 1997 bereitete für
die betroffenen Fachdisziplinen keine Schwierigkeiten.
Lediglich die teilweise verspätete Meldung der
Ankunftszeit der anliefernden
Rettungstransporthubschrauber und Notarztwagen durch die
Rettungsleitstelle führte gelegentlich zu kurzen
koordinativen Engpässen, da der Computertomograph im SR
I in der Regeldienstzeit für Notfall- und geplante
Untersuchungen von chirurgischen Patienten aus der
eigenen Klinik benutzt wird. Von den regionalen und
überregionalen Leitstellen, den
Rettungsdienst-Mitarbeitern und notärztlichen Kollegen
wurden die Annahme und Übernahme der Patienten wie auch
der zeitliche Ablauf der Erstdiagnostik positiv
beurteilt. Diesbezüglich wurde v. a. der Feedback für
die präklinischen Dienste durch die Möglichkeit der
Überprüfung präklinischer Diagnosen betont. Hierbei
spiegelt sich die zunehmende Akzeptanz unseres
Schockraum-Managements durch die steigende Anzahl an
Behandlungsfällen wieder. Von 10.10.97 bis 31.12.97
wurden 69 Schockraum-Aufnahmen durchgeführt. Dies
entspricht einem Verhältnis von 0,84 Fällen / Tag. Im
Zeitraum vom 01.01.98 bis 31.12.98 errechnete sich einen
tägliche Fallzahl von 1,08 (395 Fälle). 1999 zeigte
sich in den ersten beiden Monaten im Vergleich zum
Vorjahr eine Steigerung von 46 auf 59 (= 128%)
Behandlungsfälle (s. Tab. 1). Tabelle 1: Schockraum-Aufnahmen
Zur Überprüfung der Wertigkeit
unseres neuen Schockraum-Management erfolgte ab 01.01.98
die Auswertung der Schockraum-Einsätze mit Darstellung
der fachspezifischen Fallzahlen, der Diagnostikzeiten bei
polytraumatisierten Patienten sowie deren Letalitätsrate
in Relation zum Polytraumascore (ISS). |
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