K. Conrad (Hrsg.)
Autoantikörper


1998, 612 Seiten,
ISBN 3-933151-14-7,
Preis: 70,- Euro

Autoantikörper haben einen hohen Stellenwert in der Diagnostik von Autoimmun-erkrankungen. Nach einer Einführung in die klinische und ätiopathogenetische Relevanz von Autoantikörpern werden methodische Aspekte ihres Nachweises ausführlich und kritisch erörtert. Neben der Bedeutung einer Stufendiagnostik unter Einbeziehung bewährter Nachweistechniken wird besonders auf den Einsatz neuerer Methoden unter Verwendung von Biochips und rekombinanten Antigenen eingegangen. Einen großen Umfang nimmt die Erörterung der Relevanz von Autoantikörpern bei systemischen Autoimmunerkrankungen ein. So werden die Autoantikörper für die Diagnostik des systemischen Lupus erythematodes, der systemischen Sklerodermie, der Dermato-und Polymyositiden, des Anti-Phospholipid-Antikörper-Syndroms und der ANCA-assoziierten systemischen Vaskulitiden hinsichtlich ihrer klinischen und pathogenetischen Bedeutung beschrieben. Auch neuere Autoantikörper mit potentieller klinischer Relevanz, wie Autoantikörper gegen das ribosomale Protein L7 oder Proteine der hnRNP-Komplexe, werden vorgestellt. Bei den organspezifischen Autoimmunerkrankungen wurden insbesondere diejenigen erörtert, bei welchen z.T. differente Auffassungen oder aber viele neue Aspekte zur Autoantikörper-Diagnostik bestehen: autoimmune Lebererkrankungen, Typ-I-Diabetes, bullöse Dermatosen, Erkrankungen des peripheren Nervensystems und entzündliche Augenerkrankungen. Auch hier werden neuere Autoantikörperspezifitäten beschrieben. Von diesen sind einige von besonderer klinischer oder pathogenetischer Bedeutung, wie IA2-Antikörper beim Typ-I-Diabetes, Gangliosid-Antikörper bei autoimmunen peripheren Neuropathien und Anti-b1-Adrenozeptor-Autoantikörper bei dilatativer Kardiomyopathie.

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