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W. J. Haupt Die Bedeutung der Monozytenfunktion für die Entwicklung einer Sepsis nach chirurgischen Eingriffen und Perspektiven der immunmodulatorischen Intervention |
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Reaktionen des körpereigenen Abwehrsystems bestimmen das klinische Bild und den Verlauf des septischen Krankheitsbildes. Die Prävention durch präoperative Erfassung immunologischer Risikofaktoren, die Beeinflussung der operationsbedingten immunologischen Reaktion auf das operative Trauma, die Modulation der systemischen exzessiven Reaktion im septischen Schock sowie die Restaurierung der gestörten Abwehrfunktion im septisch bedingten Multiorganversagen eröffnen neue Perspektiven mit dem Ziel der Verbesserung des Therapieerfolges. Diese Arbeit stellt die Akute-Phase-Reaktion mit Veränderung der Stimulierbarkeit von Monozyten als Risikofaktor für postoperative septische Komplikationen dar. Im manifesten septischen Krankheitsbild beschreibt die Verminderung der zellulären Reaktivität im Hinblick auf die Produktion immunregulierender Zytokine wie Tumor Nekrose Faktor a, Interleukin-6 und Interleukin-10 eine tiefgreifende Störung der Abwehrfunktion. Der Einfluß immun(dys)regulierender Faktoren im Plasma septischer Patienten wird anhand der Veränderung der Zytokinproduktion gesunder Zellen im septischen Umfeld dargestellt. Als Konsequenz aus den Ergebnissen ist die Etablierung eines Monitorings immunologischer Reaktionen gefordert, um Patienten mit pathologischen Werten zu erfassen und Zielkriterien für neue Therapieansätze zu definieren. Diese Vorgehensweise wird anhand der Messung der TNF a Produktion bei septischen Patienten und durch die Modulation der TNF a Produktion mit Interferon-g unter Einbeziehung des Plasmaseparationsmodells exemplarisch dargestellt. 1997, 124 Seiten, ISBN 3-931660-70-2, Preis: 15,- Euro - vergriffen - |
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Pabst
Science Publishers |
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