M. Hollenbeck
Farbkodierte Duplexsonographie des Nierentransplantates



Die Farbkodierte Duplexsonographie ist zum Perfusionsnachweis in Transplantatnieren hervorragend geeignet und der Szintigraphie überlegen. Als Diagnostikum der ersten Wahl kann es auch beim Nachweis von Transplantatarterienstenosen, Transplantatvenenthrombosen und arteriovenösen Fisteln herangezogen werden. Die Validität der Farbkodierten Duplexsonographie übertrifft diesbezüglich eindeutig die aller anderen nichtinvasiven Verfahren. Die Notwendigkeit einer Angiographie kann auf Einzelfälle reduziert werden.

Akute Abstoßungsreaktionen können durch serielle duplexsonographische Untersuchungen sensitiv erfaßt werden. In vielen Fällen kann man schon einige Tage vor dem klinischen oder bioptischen Nachweis einer Abstoßungsreaktion eine kontinuierliche Zunahme des Flußwiderstandes beobachten. Solche Zunahmen des Flußwiderstandes sollten zu frühzeitigen Transplantatbiopsien Anlaß geben. Wegen der geringen Spezifität kann die Farbkodierte Duplexsonographie die Biopsie jedoch sicher nicht ersetzen, Abstoßungen können so aber zu einem früheren Zeitpunkt bioptisch gesichert werden.

Die hier vorgelegten Ergebnisse rechtfertigen die Integration der Farbkodierten Duplexsonographie in die Basisdiagnostik der Nierentransplantat-Dysfunktion.


1996, 156 Seiten, ISBN 3-931660-06-0, Preis: 15,- Euro

Pabst Science Publishers
Eichengrund 28
D-49525 Lengerich


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