C. Hammer, J. Meyer (Hrsg.)
Tierversuche im Dienste der Medizin



Voraussetzung für einen Tierversuch ist, daß Thematik und Problematik einer medizinischen Fragestellung es rechtfertigen, Eingriffe und Behandlungen an Tieren vorzunehmen. Ziel der Wissenschaftler muß dabei sein, vom ethischen und ökonomischen Standpunkt aus Tierversuche so zu planen, daß sie mit einer minimalen Tierzahl unter möglichst weitgehender Vermeidung von Schmerzen, Leiden und Schäden durchführbar und in ihren Ergebnissen wiederholbar werden.

Die Gesellschaft für Versuchstierkunde hat sich zur Aufgabe gemacht, Grundlagen hierfür zu erarbeiten, zu standardisieren und auf jährlichen Kongressen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im vorliegenden Buch haben maßgebliche Wissenschaftler ihre Gedanken und Erfahrungen zu diesen Aufgaben niedergeschrieben. Themen, wie ethische Aspekte zum Töten von Tieren, die Nutzung transgener Tiere, Ergänzungs- und Ersatzmethoden zu Tierversuchen sowie ihre Anwendung in klinischen Bereichen werden diskutiert. Aber auch welche dramatischen Folgen die Anstrengungen der Gegner derart gerechtfertigter Tierversuche für Deutschland als wissenschaftlichem Standort haben können, wird aufgezeigt.

Das Buch "Tierversuche im Dienste der Medizin" wurde mit Absicht verständlich für den gebildeten Laien geschrieben, um den in der Bevölkerung bestehenden Ängsten und Zweifeln begreifliche Argumente gegenüberzustellen. Das Buch soll helfen, statt Wissenschaftsfeindlichkeit Interesse für die Wissenschaft in unserer Gesellschaft zu fördern.

[Inhaltsverzeichnis]


1995, 212 Seiten, ISBN 3-928057-77-4, Preis: 15,- Euro

Pabst Science Publishers
Eichengrund 28
D-49525 Lengerich


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